Goldene Regeln der Küche

Goldene Regeln der Küche

Erste Regel in der Küche:
Es gibt keine Regeln in der Küche

 

Ihr seit schon verwirrt? Also nochmal von Vorne. 

1. Es gibt keine Regeln in der Küche! Trotzdem sollte man sich an gewisse Regeln oder Dinge halten. Jeder muss von sich aus entscheiden ob er sich an etwas hält oder es doch lieber hinterfragt und anders macht, dies gilt auch in der Küche. Aber man sollte sich im Nachhinein selbst eingestehen warum etwas nicht funktioniert hat. 

 

2. Sauberkeit! Ich werde euch hier mit Details verschonen, es gibt schon genügend Artikel im Internet die hier genauer darauf eingehen. Trotzdem kann ich nicht oft genug hervorheben wie wichtig Sauberkeit und Hygiene in der Küche ist. 3 Punkte möchte ich destro trotz hervorheben: Wascht eure Hände regelmässig vor/während dem Kochen; Verwendet mehrere Schneidbretter für rohes/gekochtes Essen, niemals das gleiche; Korrektes Lagern von Essen hilft immens bei Sauberkeit und macht Kochen zum Vergnügen. 

 

3. Lest das Rezept! Mehrmals! Kein Scherz, und ist mir schon selbst oft genug passiert. Schnell über das Rezept gelesen, nicht alle Zutaten gesehen und schon hat man etwas einzukaufen vergessen. Deshalb, lest das Rezept, langsam, Schritt für Schritt durch, dann noch ein mal. Nehmt euch die Zeit und schaut euch an wie das fertige Gericht entstehen soll und welche Schritte dafür benötigt werden. Hat man alles zu Hause, die Zutaten, die Küchenutensilien, kann ich Dinge ersetzen falls nicht, etc. Nichts ist Schlimmer als gerade auf Google herausfinden zu versuchen in welchem Verhältnis Reismehl mit Weizenmehl ersetzt wird, währenddessen das Gemüse am Herd anbrennt. 

 

4. Frische Zutaten! Warum? Weil es einfach besser schmeckt! Mein Rat fuer euch wenn ihr anfängt selbst zu kochen, bitte kauft frisch. Man muss dafür nicht das Konto plündern. Jeder Supermarkt heutzutage hat eine große Auswahl an frischen Produkten die man verkochen kann. Ihr findet es nicht frisch, dann greift nach gefrorenem Gemüse. Aber bitte nichts in der Dosen kaufen. Dosenprodukte sind meiner Meinung nach nicht so reich an Nährwerten und geschmacklich eher schal. Wenn es nicht anders geht, dann bitte, aber sonst gibt es keine Ausreden. 

 

5. Kauft euch eine Küchenuhr!  Multitasking leicht gemacht. Aber im Ernst, ein Timer nimmt einem einfach viel ab, für alle möglichen Gerichte. Egal ob man nun Pasta kocht oder etwas im Ofen hat und man in eine andere Aufgabe vertieft ist. Er hilft euch einfach einen klaren Kopf zu bewahren und nicht auf etwas zu vergessen. Notfalls geht auch das Handy, aber ein eigener Timer für die Küche ist wirklich empfehlenswert. 

 

6. Würzen, oder einfach nur Salz und Pfeffer? Nennt man es nun Kunst, oder einfach nur subjektiv. Um das richtige Verhältnis an Gewürzen und ihr Zusammenspiel zu verstehen muss man entweder experimentieren, nachlesen oder einfach ausprobieren. Gewürze sollen das Essen betonen, gewisse Nuancen hervorheben oder unterstreichen, aber nicht nur nach dem Schmecken. Hierfür gibt einfache Wege zum Ziel und nicht einer feindliche Übernahme zu unterlaufen. Generell würze ich regelmäßig während dem Kochen und ein paar Minuten bevor ich beginne das Gericht auf die Teller zu geben. Frische Kräuter sollten kurz vor dem servieren hinzugegeben werden, wobei getrocknete sowie Gewürze wiederum währenddessen reichlich beigemengt. Salz & Pfeffer kommt meist erst am Ende hinzu. 

 

7. Kosten oder doch nicht Kosten? Wenn man kocht, sollte man auch seine Gerichte kostet, so oft wie möglich, bis man sicher ist, das man mit dem Endergebnis zufrieden ist. Nur so kann man sicherstellen, dass ein bestimmtes Gericht auch so wie erhofft wird, immer und immer wieder. Anschliessend kann man noch einen Schritt weiter gehen. Man sollte auch lernen das Gericht zu sehen, zu riechen, zu hören und zu fühlen. Glaubt ihr nicht? Fragt mal einen Pizzabäcker ob er noch eine Rezeptliste mit Waage und Messbecher braucht um einen Teig herzustellen.  

 

8. Nichts wird weggeschmissen, alles wird verwendet! Wenn man frisch kocht, passiert es nun einmal dass man von verschiedenen Produkten zu viel hat. Sei es zu viele Karotten, Eigelb oder Quinoa. Deshalb sollte man ein wenig vorplanen. Zu Empfehlen ist hier sich einen groben Wochenplan zu recht zu legen, damit man ungefähr abschätzen kann wo man was und in welcher Menge braucht. Somit kann man auch die Überbleibsen besser in neuen Gerichten kombinieren. Dies braucht sicher etwas Übung, man bekommt mit der Zeit aber ein Gefuehl dafuer. Oder man kocht einfach eine groessere Menge und kühlt/friert Gerichte für später ein. Aber bitte nicht deshalb einfach das Gefrierfach mit Gerichten vollstopfen und darauf vergessen. 

 

Goldene Regeln

Vergesst nicht, das Kochen sollte vorallem Spass machen, deswegen geht es im Endeffekt nicht um Regeln oder Gesetze. 



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